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Donnerstag, 9. September 2010
 
 
Deutsche Meisterschaften der Junioren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   

Erstmals in der Geschichte der LG Limes-Rems (oder auch vorher der LG Urbach-Plüderhausen) schaffte ein Athlet die Qualifikation zu den Deutschen Juniorenmeisterschaften. Christian Bauch, unserem Mittelstreckler, ist das sowohl über die 800m als auch über die 1500m gleich in seinem ersten Juniorenjahr gelungen. Die diesjährigen Meisterschaften wurden am 25. und 26.8. in Hannover ausgetragen.

Im Vorlauf am Samstag ging es sofort richtig zur Sache. Christian startete gleich im 1. Lauf , zusammen mit dem späteren Deutschen Meister aus Leverkusen. Bis 300m vor dem Ziel war die Spitzengruppe noch gut beisammen, erst im Schlussspurt musste Christian etwas abreißen lassen. Mit 3:56,53 min verfehlte er seine Saisonbestleistung nur um knapp 30 Hundertstel Sekunden, aber dies reichte leider nicht, um sich für das Finale zu qualifizieren.

So bleibt in Erinnerung: eine schöne Reise nach Hannover, die erste Erfahrung bei Deutschen Juniorenmeisterschaften und die Gewissheit, noch weitere 2 Jahre bei den Junioren starten zu dürfen.

 
Süddeutscher Meistertitel teuer erkauft PDF Drucken E-Mail
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Am 18. und 19. August fanden für die B-Jugend die Süddeutschen Meisterschaften in Saarbrücken statt. Einziger Vertreter der LG Limes-Rems war David Waibel, da sich unsere anderen Athleten bereits im Sommerurlaub befanden.

David ging, wie immer, über die 100m und 200m an den Start. Am Samstag lief zu Beginn auch alles nach Plan. Im 1. Vorlauf spurtete er souverän als Schnellster in den Zwischenlauf. Hätte er es, bei optimalem Rückenwind von 1.6m/s, nicht 20m vor dem Ziel „austrudeln" lassen, wären statt der Superzeit von 11.03 sec vielleicht sogar die 10 vor dem Komma drin gewesen. „Hätte, wäre, wenn" - im nachhinein ist man immer schlauer (siehe auch des „Dramas" 2. Teil).

Im Zwischenlauf 11.10 sec und als Favorit ins Finale. So ging es weiter. Im Finale dann 1.6m/s Gegenwind, also ging es nur noch um den Titel, nicht mehr um die Zeit. David liegt vorne und sprintet wie immer. 5m vor dem Ziel ein paar „unrunde Schritte" und ein Hechtsprung ins Ziel zum Süddeutschen Meistertitel in 11,07 sec! Aber auf den letzten Metern hat sich David sehr schwer verletzt - erste Diagnose: Muskelfaserriss am Oberschenkel. Zwar Süddeutscher Meister über 100m aber keine Chance mehr seinen 200m-Titel aus der Halle hier am Folgetag im Freien zu verteidigen. Stattdessen Zwangspause, Ende der Saison, Vertagung der 100m Zeit unter 11 sec auf das nächste Jahr....

Aber trotzdem: Gratulation zum Süddeutschen Meister und das Wichtigste: schnellste Genesung!

 
David Waibel im Finale bei den Deutschen Jugendmeisterschaften PDF Drucken E-Mail
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Von Freitag, den 3. August bis zum Sonntag, den 5. August fanden in Ulm die diesjährigen Deutschen B- und A-Jugendmeisterschaften statt. Mit David Waibel und Daniel Heckenlaible haben sich zwei B-Jugendliche (16 und 17 Jahre) der LG Limes-Rems für dieses Jahreshighlight qualifizieren können. David schaffte die „Quali" gleich für 2 Disziplinen, nämlich die 100m und die 200m. Über 200m stand er sogar auf Platz 4 der Meldeliste. Daniel erlief sich die „Quali" über 800m.

Am Freitag ging es für Daniel in erster Linie darum, Erfahrung bei seinem ersten so großen Sportereignis zu sammeln. Schon allein die Teilnahme war ein Erfolg. Pech hatte er im Vorfeld durch seine 10-tägige fiebrige Darmgrippe, die ihn mehr schwächte als der junge ehrgeizige Urbacher zugeben wollte. So lief er in seinem Vorlauf zwar gewohnt beherzt, aber noch ohne die Kraft im Spurt und musste sich mit 2:05 min, weit unter seiner Bestzeit, begnügen. Aber im nächsten Jahr gehört Daniel noch mal dem B-Jugendjahrgang an und hat die Chance, im Berliner Olympiastadion, wo die nächsten Meisterschaften stattfinden werden, erneut über die 800m oder 1500m dabei zu sein!

David Waibel ist in diesem Jahr unser Vorzeigesprinter schlechthin. Am Samstag griff er mit den 100m-Vorläufen in das Meisterschaftsgeschehen ein. Auch für ihn waren es die ersten Deutschen Meisterschaften und auch er war entsprechend nervös. Aber David zeigte bereits mit seinem Vorlaufsieg (11,12 sec) im zweiten von insgesamt sechs Vorläufen, dass er in glänzender Verfassung ist. Souverän zog er damit in die Zwischenläufe ein (insgesamt 3). Hier musste er allerdings zwei Fehlstarts seiner Mitkonkurrenten verkraften, bevor er wieder die 100m absolvieren konnte. Entsprechend verhalten war sein sonst so explosiver Start. Mit 11,16 sec verpasste er letztendlich als Sechstplatzierter seines Zwischenlaufs den Einzug ins Finale der besten Acht! Aber David hatte ja schließlich noch eine zweite Chance und da standen die Zeichen für ihn weitaus besser als über die 100m.

Am Sonntag kamen aus 6 Vorläufen über die 200m die jeweiligen Sieger und die weiteren 2 Zeitschnellsten ins A-Finale der besten Acht! Mit einer gehörigen Portion „jetzt erst recht" ging David in seinen Vorlauf. Aber er erwischte den Vorlauf bei dem an diesem Tag der stärkste Gegenwind herrschte und belegte in 22,52 sec „nur" Platz 2. Jetzt ging das Zittern los, was machen die anderen. Am Ende war die Erleichterung groß, David stand das Glück des Tüchtigen zur Seite und er kam als Achter noch in das A-Finale der besten 200m-Sprinter Deutschlands! Dort auf der Außenbahn lief er noch mal ein tolles Rennen und belegte in 22,37 sec (wieder bei Gegenwind) Platz 5! Ein Riesenerfolg für den Nachwuchsathleten aus Plüderhausen. Aus der eigenen jüngsten Schülerklasse heraus hat sich David kontinuierlich verbessert und ist heute bester Württemberger im Finale der besten Sprinter Deutschlands über 200m! Gratulation und auf ein Neues im nächsten Jahr in Berlin!

 
Feriensportfest in Flein PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Wer noch nicht im Urlaub ist, hat derzeit bei einem der zahlreichen Feriensportfeste im August noch die Möglichkeit, Disziplinen zu neu versuchen, für die während der Saison kaum Zeit war.

So fuhr Elisabeth Faller (WJB) am 1. August nach Flein bei Heilbronn, um die 400m zu laufen. Obwohl es eine für sie neue Strecke war und obwohl sie auf den letzten Metern ihrem Anfangstempo Tribut zollen musste, lief sie in 63,42 sec eine gute Zeit. Für die nächste Saison auf jeden Fall eine Alternative zu den ihr bisher vertrauten Sprintdistanzen.

 
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