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Donnerstag, 9. September 2010
 
 
Julia Böhringer mit starkem Auftritt bei den "Deutschen" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Steffen Köngeter   
Rhede. 
Julia Böhringer (W14) konnte sich am 10. August erstmals auf nationaler Ebene präsentieren. 
Das große Ziel für 2008 hatte sie bereits im Vorfeld erreicht: mit 2.418 Punkten qualifizierte sie sich für die Deutschen-Mehrkampfmehrkampfmeisterschaften im Block Wurf.
Und mehr als das, stand sie doch nach der Meldeliste sogar auf Platz 19 von 47 qualifizierten Athletinnen aus ganz Deutschland, und als zweitbeste Athletin Baden-Württembergs. 
Was sie dann in Rhede ablieferte, war das i-Tüpfelchen auf die Saison 2008.
Nur das Wetter präsentierte sich am Sonntag nicht sehr meisterlich.
Das Tag empfing die Athleten mit windigem Regenwetter.

Trotzdem erwischte Julia einen guten Start in den Wettkampf.
Bereits in ihrer ersten Disziplin erreichte sie im Zeitlauf der besten acht gemeldeten Hürdenläuferinnen in ihrem Wettbewerb Platz 5. Die Zeit? Weggeblasen vom starken, manchmal schon fast irregulären Gegenwind.
Allein ein Vergleich mit den anderen Teilnehmerinnen war aufschlussreich.
Mit 13,01 sec. über 80m Hürden lief sie die 9. beste und mit 13,80 sec. über 100m die 12. beste Zeit in ihrem Wettbewerb.
Bei diesen Bedingungen kam sie im Weitsprung nicht über eine Weite von 4,57 m hinaus. 

Nach den ersten drei Disziplinen (Hürden, Weitsprung, 100m) stand sie aber trotzdem zwischenzeitlich auf Platz 10 - was für ein Zwischenstand!
Nach dem Kugelstoß (9,08 m) fiel sie auf den 15. Platz zurück, kämpfte sich aber beim Diskuswurf mit 23,05 m im 2. Versuch zurück.

Und dabei war hier zu Beginn erst einmal ein Sicherheitswurf angesagt. Zu groß war die Gefahr, gerade bei diesen äußeren Bedingungen, das Mehrkampfergebnis zu gefährden.
Zwar hatte der Regen aufgehört, jedoch war der Diskusring noch nicht trocken.

Das Wetter verhinderte zwar eine neue Bestleistung im Blockmehrkampf Wurf. Den Vergleich mit den anderen Athletinnen brauchte sie aber nicht zu scheuen.
Mit 2.381 Punkten stand sie am Ende auf dem sehr guten 12. Platz im Gesamtklassement. 
Belohnung für fünf sehr ausgeglichene Ergebnisse in den Disziplinen - zwar ohne einen kräftigen Ausschlag nach oben - aber eben auch ohne Ausschlag nach unten.

Sieben Plätze im Wettkampf gegenüber der Meldeliste wettgemacht - herzliche Gratulation Julia für den sehr erfolgreichen Abschluss der wettkampfreichen Saison 2008.

 

 
Erster internationaler Einsatz mit Bravour bestanden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Uwe Schneider   

Unsere drei Teilnehmer lieferten unter den Augen der jeweiligen Bundestrainer beim DLV-U18-Länderkampf am 9. August im polnischen Slubice zum Saisonabschluß nochmal tolle Leistungen ab.

Vorab ausgestattet und eingekleidet mit allen Utensilien der Nationalmannschaft des Deutschen Leichtathletikverbandes machte sich eine etwa 70-köpfige Gruppe der besten Nachwuchsathleten Deutschlands auf zum Länderkampf nach Polen. Mit Carolin Loos (3000m), Daniel Heckenlaible (800m), und Marcel Fehr (3000m) stellte unsere vergleichweise kleine LG gleich 3 Leistungsträger.

Daniel Heckenlaible schaffte über die 800m nach einer langen Saison nochmal mit 1:55,08 min seine zweitbeste Saisonleistung und wurde damit hinter dem diesjährigen Deutschen-B-Jugendmeister und einem polnischen Vertreter auf Platz 3 gewertet.

Carolin Loos erkämpfte über die 3000m mit ihrem zweiten Platz einen deutschen Doppelsieg. Allerdings konnte sie bei windigen Witterungsverhältnissen nicht mehr an ihre Bestzeit heranlaufen. Sie kam in 10:26,03 min ins Ziel.

Ganz anders Marcel Fehr, der zum Saisonende nochmal eine persönliche Bestleistung aufstellen konnte. Vom Start weg lief ein polnischer Läufer in einem Höllentempo an, so dass Marcel nicht folgen wollte. Im Laufe der 7 1/2 Runden führte es das Feld jedoch fast wieder heran. Trotz ständiger Führungsarbeit kam am Ende mit 8:40,44 min nochmal eine persönliche Bestleistung heraus und es fehlten ihm nur knapp 4 sec zum Sieg.

Insgesamt gewann die Deutsche U18-Mannschaft den Ländervergleich gegen Polen.

Ein großer Dank an die Athleten, dass sie nach dem Saisonhöhepunkt (Deutsche Meisterschaften in Berlin) sich nochmal zu diesen Leistungen steigern konnten. Ein Dank auch für die vielen unvergesslichen Momente diesen Jahres. Jetzt ist Urlaub angesagt, um für die kommenden Aufgaben wieder Kraft zu tanken.

 

 
3 LG Limes-Rems-Athleten im Nationaltrikot PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Uwe Schneider   

Gleich 3 LG Limes-Rems-Athleten nominierte der Deutsche Leichtathletikverband ins U18-Nationaltrikot für den am kommenden Wochenende (9. August) stattfindenden Länderkampf in Slubice/Polen.

Über die 800m startet der Deutsche B-Jugendvizemeister Daniel Heckenlaible, der mit einer Bestzeit von 1:54,47 min derzeit auf Platz 1 der württ. und auf Platz 2 der inoffiziellen Deutschen Bestenliste steht.

Über die 3000m wird Marcel Fehr versuchen seine im Berliner Olympiastadion aufgestellte Bestzeit von 8:41,51 min bei einem hoffentlich schnellen Rennen in Polen erneut zu verbessern. Auch er ist Deutscher B-Jugendvizemeister und steht in den Bestenlisten ganz vorne.

Kurzfristig nachnominiert wurde Carolin Loos über die 3000m. Sie überzeugte die Nationaltrainer durch ihren 4. Platz bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften, bei denen sie ihre Bestzeit um sage und schreibe 30 sec auf jetzt 10:09,50 min verbesserte.

Für alle 3 Athleten geht es bereits am Freitagmorgen frühzeitig los. Das Nationalteam trifft sich am Nachmittag in Berlin, von dort geht es weiter ins Bundes-Leistungscenter in Kienbaum. Am Samstag dann der Länderkampf in Polen und am Sonntag erwarten wir unsere Teilnehmer der Nationalmannschaft wieder hier zurück. Bleibt nur, allen viel Erfolg zu wünschen und die Farben Deutschlands würdig zu vertreten!

 
Senioren-Leichtathletik-Europameisterschaften in Ljubljana PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Margit Diener   

Am 28. Juli 2008 startete Fritz-Peter Diener zusammen mit weiteren 20 Teinehmern das 5000m-Bahngehen in der Altersklasse M60 im Stadion von Ljubljana. Da der Start erst um kurz nach 12 Uhr am Mittag stattfand, war es bereits sehr heiß, über 32 Grad. Dadurch wurde auf der Strecke reichlich Wasser getrunken bzw. über die Köpfe geleert.

Fritz-Peter Diener war zunächst in den ersten Runden auf Platz 10, konnte aber dann weiter aufholen und erreichte am Ende Platz 8 im europäischen Feld. Gleichzeitig wurde er bester deutscher Teilnehmer mit seiner Zeit von 30.36.03 Minuten.

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