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Donnerstag, 9. September 2010
 
 
Kurz nach der Sommerpause bereits wieder in gute Leistungen in Köngen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Steffen Köngeter   

Drei Wochen nach dem Ende der Sommerpause erzielten unsere Athletinnen der Altersklassen W14 – W12 beim Lo. Abschlusssportfest in Köngen am 28. September 2008 gute Leistungen. Im Fuchsgrubenstadion beendeten die Teilnehmer bei sonnigem Herbstwetter den Wettkampf mit sieben Podestplätzen.

In der Schülerklasse W14 gewann Julia Böhringer den Weitsprungwettbewerb mit 4,84 m. Mit dieser Weite stellt sie ihre bisherige Freiluft-Bestleistung ein. Im 100m-Lauf blieb die Zeit bei 13,91 sec. und damit Platz 2 stehen. Übersprungene 1,50m bedeuteten im Hochsprung Platz 4 für Julia. Nadine Radmacher schrammte in derselben Altersklasse in ihren zwei gestarteten Disziplinen jeweils dicht an ihrem Hausrekord vorbei. Sowohl im Speerwurf (25,74 m), als auch im Kugelstoß (9,64 m) belegte sie Platz 2 hinter der starken Werferin der SCL Heel Baden-Baden, Ioanna Emmanouilidis.

Dieses Jahr noch sehr selten auf der Wettkampfbühne präsent gewesen, überraschte Larissa Dahner in der AK W13 mit ihrem Sieg im Kugelstoßwettbewerb. Mit ihren 8,65 m lag sie am Ende mit über einem halben Meter in Front. Sie schob sich damit in der WLV-Bestenliste auf Platz 13. Im Speerwurf ließ sie einen 2. Platz folgen. Ihre Weite: 23,64 m.

Über 75m verbesserte Anna Schulte (W13) ihre Bestleistung auf 11,28 sec. Michelle Dahner (W13) warf ihren Speer auf 17,49m (Platz 5). Im Kugelstoß belegte sie Platz 9. Isabel und Loredana Klotz landeten wieder eine Punktlandung, beide sprangen 3,88m (Platz 13 und 14). Kurios: Bei ihrem letzten Wettkampf hatten beide auch die gleiche Weite! Im Speerwurf kamen Isabel und Loredana auf die Plätze 11 und 12.

Bilder vom Wettkampf

 
Markus Mayer knackt in Berlin die 3 Stunden-Marke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Uwe Schneider   

Einen großen Erfolg durfte Markus Mayer bei dem 35. Berlin-Marathon am 28. September für unsere LG Limes-Rems verbuchen. Im Weltrekordlauf des Athiopiers Haile Gebrselassie konnte sich auch unser Langstreckler über seinen ganz persönlichen Rekord freuen. Mit seinen 2:52:50 Stunden blieb Markus erstmals in seiner Läuferkarriere unter 3 Stunden. Gleichzeitig ist er damit auch der erste, der in unserem Verein diese so schwierige 3-Stunden-Marke geknackt hat - und schreibt in diesem Jahr ebenfalls ein weiteres wichtiges Kapitel unserer Vereinsgeschichte.

Mit einem konstanten Kilometerschnitt von 4:05 min hat Markus das Rennen begonnen. Aufgrund seines guten Vorjahresergebnisses durfte er bei den über 35000 Läufern im vordersten Startblock antreten und konnte sich so sein Renntempo freier einteilen. Den Halbmarathon passierte Markus bei ca. 1:26 Stunden und fühlte sich nach eigener Aussage immer noch topfit. Bis Kilometer 37 hatte er auch noch Muße, sich von den zahlreichen Zuschauern und Musikgruppen in Stimmung zu halten. Ab Kilometer 37 wurden die Beine schwerer, der Kilometerschnitt ging dann aber nur um lediglich ein paar Sekunden auf 4:10-4:14 min zurück. Ein Beweis des guten Trainings der Vorwochen. Markus hatte sich damit sein Rennen so klug eingeteilt, dass beide Halbmarathonzeiten nahezu identisch waren - letztendlich das Geheimnis seines Erfolges, denn auf der zweiten Hälfte hat sich Markus von einer Position „irgendwo" im Feld auf den insgesamt 705. Rang unter mehr als 35000 Teilnehmern vorgeschoben. Er gehört mit diesem Ergebnis auch zu den deutschen Top100-Marathonläufern in seiner Altersklasse.

Nur wer selbst jemals einen Marathon gelaufen ist, kann empfinden, wie schwer es ist, so eine tolle Zeit zu erreichen. Am Ende ist es nicht der Sieg gegenüber einem Mitkonkurrenten, der einen auf dieser Distanz vorantreibt, es ist auch nicht eine gute Platzierung - nein, es ist der Sieg über seine schweren Beine, die Blasen an den Füßen, den Muskelkrampf, den Schmerz ab ca. Kilometer 35 - kurzum es ist der Sieg über seinen inneren Schweinehund. Und mehr kann ein vorbildlicher Sportler nicht erreichen! Ein Läufer wie Markus ist so ein Vorbild eines fairen, engagierten und sympathischen Sportlers, dem mit dieser Leistung in Berlin ein riesiger Respekt gebührt.

 
Weltfinale der Leichtathletik – 4 Staffelteams der LG Limes-Rems in der Mercedes-Benz-Arena PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Dietlinde Kunzweiler   

Am Samstag, den 13.09.08 waren 4 Staffelteams der LG Limes-Rems in der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart am Start. Dort wurde im Vorfeld des „World Athletik Final“ der Wettbewerb „Stuttgart sucht die Superstaffel“ ausgetragen.

Schon auf dem Aufwärmplatz war die Aufregung und das Kribbeln der Kinder zu spüren – so ist es doch etwas ganz besonderes vor großem Publikum und auf der gleichen Bahn wie die Weltstars zu laufen. Trotz widrigem Wetter wurden noch mal die Staffelwechsel geübt - die Spikes waren längst nass - bis es endlich soweit war. Von Kampfrichtern wurden die Staffeln ins Stadion geführt und auf der großen Rundbahn positioniert. Das große Rennen konnte beginnen.

Von der LG Limes-Rems waren 2 Teams bis 11 Jahre (je 8 Kinder, Jungs und Mädchen gemischt) am Start. Bei unserer Mannschaft „Troubadix“ klappte alles wie am Schnürchen und die Kinder konnten ihren Lauf in der fantastischen Zeit von 59,85 s für die 8 x 50 m gewinnen. Am Ende bedeutete diese Zeit Platz 5 von insgesamt 130 Staffeln.

Das Team „Majestix“ landete mit 63,33 s auf dem 41. Platz.

Die beiden Teams bis 13 Jahre erliefen sich Platzierungen im Mittelfeld. Von angetretenen 85 Staffeln erreichte das Team „Asterix“ in 59,76 s den 44. Platz und das Team „Obelix“ belegte in 59,82 s Rang 48.

Ein besonderes Erlebnis für die Kinder und mitgereisten Familien war sicher auch die Mitwirkung an der Eröffnungsfeier sowie die anschließenden spannenden Wettkämpfe des „World Athletik Final“. Live durften wir den Weltrekordwurf der Tschechischen Speerwerferin und Olympiasiegerin Barbora Spotakova über 72,82 m miterleben, der mit Standing Ovations gefeiert wurde.

Außerdem zieren seit Samstag Autogramme von etlichen Weltklasseathleten die T-Shirts der Kinder. Die Autogrammjagd hat sich gelohnt. Schade, dass man in Zukunft in Stuttgart, nach dem Umbau des Stadions in eine reine Fußballarena, keine Wettkämpfe dieser Klasse mehr erleben darf.

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Weitere Bilder

 
Markus Mayer für Berlin-Marathon in Bestform PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Uwe Schneider   

Am 7. September startete unser Langstreckler Markus Mayer im Rahmen des großen Marathontages in Niedernhall in der Aktivenklasse über die Halbmarathondistanz. Dieser Wettkampf galt als letzter Test für den in 3 Wochen stattfindenden Berlin-Marathon, bei dem Markus sein großes Ziel, nämlich eine Zeit klar unter 3 Stunden, endgültig erreichen will. Dafür hat er sich in den letzten Wochen intensiv und beschwerdefrei vorbereiten können.

In Niedernhall herrschten für die Läufer auch beste äußere Bedingungen. Markus hielt sich zwar in der Spitzengruppe, ließ aber zu Beginn diejenigen vor, deren Anfangstempo eindeutig zu hoch war. Gegen Mitte des Feldes war Markus dann bereits von etwa 20. Position an die 3. Stelle vorgerückt. Da passierte das Missgeschick - die Spitzengruppe wurde an einer Wegabzweigung falsch geleitet und verlor fast 30 sec bis der Fehler bemerkt und korrigiert wurde. Trotzdem lief Markus konsequent seine konstanten Kilometerzeiten von etwa 3:35-3:40 min.

Im Ziel blieben, trotz diesem Zeitverlust auf der Strecke, die Uhren für Markus Mayer bei 1:17:14 Std stehen. Das bedeutet, dass er seine persönliche Bestleistung um über 1 min im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnte und damit gleichzeitig auch erneut einen neuen Vereinsrekord aufstellt.

Mit dieser Leistung kann unser Marathonläufer nun bestens vorbereitet den Marathon in Berlin angehen.

 
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